Einstreu für Pferde

    In der Pferdebox zählt vor allem, dass Feuchtigkeit sofort gebunden wird und nicht als Ammoniak in der Atemluft landet. Pferde stehen viele Stunden am Tag mit der Nase dicht über der Einstreu — was dort ausgast, atmen sie ein.

    Unsere Einstreuprodukte für Pferde arbeiten alle nach demselben Prinzip: 15 Kilogramm pro Quadratmeter auf die saubere Box, 20 bis 30 Zentimeter zu den Wänden frei lassen, dann bildet sich eine 5 bis 7 Zentimeter dicke, federnde Matratze. Das Verteilen übernimmt das Pferd selbst. Danach werden nur noch die Pferdeäpfel oberflächlich entfernt, nicht komplett ausgemistet.

    Der wirtschaftliche Unterschied zu Stroh ist erheblich: In den ersten 10 Tagen ist keine Nachstreu nötig, danach werden nur feuchte Stellen ausgestochen und punktuell nachgestreut. Bei guter Pflege der Matratze steht ein komplettes Ausmisten erst nach rund 6 Monaten an. Erfahrungswert beim Verbrauch: 1.200 bis 1.400 Kilogramm pro Pferd und Jahr.

    Wichtig zur Umstellung: Die Gewohnheit, wie bei Stroh auszumisten, darf hier nicht angewendet werden — sonst zerstören Sie die Matratze. Schulen Sie alle beteiligten Personen entsprechend.

    Produkte mit ihrem jeweiligen Vorteil

    • PellSoft + — bindet 4 Liter je Kilogramm, 12-mal mehr als Stroh, VDLUFA-Qualitätsstufe 1
    • GranuHorse + — weiches Granulat ohne harte Kanten, 4,5 Liter je Kilogramm, 1 Tonne ersetzt 11 Tonnen Stroh, bis zu 80 Prozent weniger Mistvolumen
    • Pellmis — aus Miscanthus, wird wegen der Bitterstoffe nicht gefressen, Matratze hält bis zu 6 Monate, pestizidfrei
    • PellRaps — botanisch kein Getreidestroh, deshalb eine Alternative zu Weizenstroh, natürliche Bitterstoffe gegen das Fressen
    • amoSTOP und klinoPRO — Zeolith-Additive, die feuchte Stellen zusätzlich trocknen
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