Stallhygiene

    Ammoniak ist der stille Kostenfaktor im Stall. Er belastet die Atemwege der Tiere, drückt auf Zunahmen und Leistung — und man gewöhnt sich als Mensch so schnell daran, dass man ihn kaum noch wahrnimmt.

    Unsere Zeolith-Produkte setzen dort an, wo Ammoniak entsteht: Sie nehmen dem Ammonium im Tierurin die Aggressivität, bevor daraus Ammoniak in der Stallluft wird. klinoPRO hat bis zu 600 Quadratmeter aktive Oberfläche je Gramm und erhöht die Feuchtigkeitsaufnahme der Einstreu um bis zu 400 Prozent.

    Der wirtschaftliche Punkt, der oft übersehen wird: klinoPRO erhöht die Feuchtigkeitsaufnahme der Einstreu um bis zu 400 Prozent. Die Einstreu trocknet schneller ab und bleibt länger nutzbar — das spart 10 bis 25 Prozent Einstreu, und zwar bei jedem Einstreumaterial. Das Additiv bezahlt sich also über die eingesparte Einstreu mit.

    In Vergleichsmessungen über 14 Versuchstage erreichte das reine Zeolith-Additiv die niedrigsten Ammoniakwerte aller getesteten Materialien – niedriger als jede Einstreu allein.

    Quelle: Ergebnisse Prof. Dr. Hesse, Göttingen, ergänzt durch Eigenmessungen im Versuchsstall (n = 12 je Einstreumaterial).

    klinoPRO — Einstreuhygiene für alle Tierarten

    Thermisch aktivierter Klinoptilolith-Zeolith mit bis zu 600 Quadratmetern aktiver Oberfläche je Gramm. Hemmt Bakterien, Viren und Pilze, reduziert Fliegenlarven und Parasitendruck, sorgt für trockene Fußballen, Klauen und Hufe. Naturprodukt, für BIO-Betriebe zugelassen.

    Dosierung je Tierart:

    TierartGrundeinstreuLaufende Anwendung
    Pferde150 g/m² einmalig auf den Stallboden50 g/m² wöchentlich, auch auf Gummimatten und in Laufbereichen
    Milchvieh und Rinder150 g/m² vor Aufbau der Tiefstreu50 g/m² wöchentlich; auf Hochbett auch als alleinige hygienische Einstreu
    Geflügel150 g/m² vor der Grundeinstreu, mit Breitstreuer50 g/m² an feuchten Stellen, wöchentlich an Hallenrändern
    Schweine150 g/m² vor dem Einstreuen50 g/m² wöchentlich auf Liege- und Futterbereiche
    Hunde im Zwinger150 g/m² auf Boden oder Einstreu30 bis 50 g/m² wöchentlich
    Katzenca. 100 g/m² unter die Streu der Katzentoilette30 bis 50 g/m² in Liegebereichen
    Kleintiere100 bis 120 g/m² unter die normale Einstreuca. 30 g/m² wöchentlich

    Besondere Anwendungen: Als trockenes Hufbad einen 25-Kilogramm-Sack auf einer Matte ausbringen und die Pferde ein- bis zweimal wöchentlich hindurchlaufen lassen — beugt Strahlfäule und Mauke vor. In der Ferkelaufzucht unterstützen trockene Liegeflächen geringere Saugferkelverluste und bessere Tageszunahmen.

    amoSTOP — Trocknungspulver gegen Ammoniak

    Enorme Oberfläche von 500 Quadratmetern je Gramm, Bindekapazität 23.500 Milligramm Ammonium je Kilogramm. In der EU als Futtermittelzusatzstoff zugelassen und damit nicht toxisch. Kombinierbar mit jedem Einstreumaterial.

    Über den Stall hinaus wird amoSTOP auch zur Geruchsreduzierung bei Kompostanlagen, Freilandlagern sowie von Bauhöfen und Stadtreinigungen eingesetzt — etwa in Unterführungen und auf Parkplätzen.

    Das angereicherte Material kann anschließend direkt als Mineraldünger ausgebracht werden und gibt Feuchtigkeit und Stickstoff langsam an Acker und Feld ab.

    Milbex — Milbenschutz und Staubbad

    Sehr fein vermahlener Zeolith. Die feinen Kanten wirken rein physikalisch gegen die Rote Vogelmilbe und andere kriechende Insekten — ohne chemische Wirkstoffe, ungiftig für Mensch und Tier, für Biobetriebe zugelassen. Für Geflügel besteht keine Verletzungsgefahr.

    Anwendung als Pulver: Vorbeugend vor dem Einstallen streuen, auch bei besetztem Stall möglich. Sitzstangen und Huderpfannen großzügig behandeln. Für gleichmäßiges Streuen einen Streuwagen mit Luftbereifung einsetzen. Atemschutzmaske verwenden.

    Anwendung flüssig: Mit manueller Spritze; für große Flächen Akku- oder Motor-Atomisator, Atemschutz erforderlich.

    Als Staubbad ermöglicht Milbex Geflügel die natürliche Gefiederpflege — bei allen Geflügelarten von Hühnern und Puten bis Straußen, Enten, Tauben und Wachteln. Auch für Hunde, Katzen und Kleintiere geeignet.

    klinoSAND — Zeolith-Sandbad für Geflügel und Kleintiere

    Speziell aus Zeolith-Klinoptilolith für die Anwendung als Staubbad produziert, in natürlich vorkommender variabler Korngröße belassen. Dadurch entsteht genug Staubbildung für das Wohlbefinden der Tiere, und gleichzeitig sind aufnahmefähige Korngrößen enthalten, die als Magenkiesel wirken.

    Eigenschaften: Breitbandwirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze, starke Wirkung gegen die Rote Vogelmilbe, reduziert Fliegenlarven, sorgt für trockene Fußballen, Klauen und Hufe, filtert Schwermetalle und andere Schadstoffe, wirkt aggressionshemmend. Reines Naturprodukt, für BIO-Betriebe zugelassen.

    Einrichtung eines Sandbades: Standort trocken und wettergeschützt, nicht in der Nähe von Futter- und Wasserstellen. Füllmenge 5 Kilogramm je Quadratmeter; ein Quadratmeter genügt für fünf gleichzeitig badende Tiere. Ideal sind Bodenwannen aus Kunststoff mit leicht erhöhtem Rand, Größe 100 x 100 x 10 oder 120 x 120 x 10 Zentimeter. Ein ebenerdiges Sandbad wird nicht empfohlen, es verschmutzt zu schnell. Täglich kontrollieren, verschmutzten Sand entfernen, mindestens alle zwei Wochen wechseln.

    Auch für Kleintiere: Hasen, Chinchillas, Hamster, Streifenhörnchen sowie Renn- und Springmäuse brauchen ein Sandbad für Gesundheit und Wohlbefinden. klinoSAND dringt in die unteren Schichten des Fells ein, befreit es von überschüssigem Fett, Feuchtigkeit, Schmutz und Ungeziefer. Die Badeschüssel sollte aus nagefestem Material bestehen — Ton, Keramik oder Metall — und so groß sein, dass sich das Tier ausgestreckt um die eigene Längsachse drehen kann. Bei Kleintieren mindestens einmal wöchentlich wechseln.

    Zulassung: Als Bindemittel mit der Zusatzstoff-Kennnummer 1g568 gemäß Verordnung (EU) Nr. 651/2013 für alle Tierarten zugelassen. Im ökologischen Landbau verwendbar gemäß Verordnung (EG) 834/2007 und Zulassung (EU) 505/2012.

    Entsorgung: Gebrauchtes klinoSAND kann direkt in die Biogasanlage eingebracht werden und wirkt sich dort positiv aus — anders als gewöhnlicher Sand, der den Anlagenbetrieb erheblich stört. Ebenso verwendbar als Bodenhilfsstoff auf Grün- und Ackerland, im Garten- und Landschaftsbau sowie in der Kompostierung.

    Häufige Fragen

    Sind Ihre Hygieneprodukte für Bio-Betriebe zugelassen?

    klinoPRO ist ein Naturprodukt und für BIO-Betriebe zugelassen. Milbex ist ein biologisches Produkt und ebenfalls für Biobetriebe zugelassen. klinoSAND ist als Bindemittel mit der Zusatzstoff-Kennnummer 1g568 gemäß Verordnung (EU) Nr. 651/2013 für alle Tierarten zugelassen und im ökologischen Landbau verwendbar gemäß Verordnung (EG) 834/2007.

    Wie wirkt Milbex gegen die Rote Vogelmilbe?

    Rein physikalisch. Milbex ist sehr fein vermahlener Zeolith; durch die feine Vermahlung entstehen Kanten, die für die Rote Vogelmilbe und andere kriechende Insekten tödlich sind. Es enthält keine chemischen Wirkstoffe, ist ungiftig für Mensch und Tier, und für Geflügel besteht keine Verletzungsgefahr.

    Wie viel klinoPRO brauche ich?

    Für Pferde, Rinder, Geflügel und Schweine jeweils 150 Gramm je Quadratmeter als Grundeinstreu und 50 Gramm je Quadratmeter wöchentlich. Bei Hunden im Zwinger 150 Gramm je Quadratmeter und 30 bis 50 Gramm wöchentlich, bei Kleintieren 100 bis 120 Gramm je Quadratmeter und etwa 30 Gramm wöchentlich.

    Lohnt sich ein Additiv zusätzlich zur Einstreu?

    klinoPRO erhöht die Feuchtigkeitsaufnahme der Einstreu um bis zu 400 Prozent. Die Einstreu bleibt dadurch länger nutzbar, was 10 bis 25 Prozent Einstreu spart – bei jedem Einstreumaterial. Das Additiv trägt sich damit über die eingesparte Einstreu weitgehend selbst.

    Wie richte ich ein Sandbad für Geflügel ein?

    Standort trocken und wettergeschützt, nicht in der Nähe von Futter- und Wasserstellen. Eine Fläche von etwa einem Quadratmeter genügt für fünf gleichzeitig badende Tiere, Füllmenge 5 Kilogramm je Quadratmeter. Ideal sind Bodenwannen aus Kunststoff mit leicht erhöhtem Rand, Größe 100 x 100 x 10 oder 120 x 120 x 10 Zentimeter. Täglich kontrollieren, mindestens alle zwei Wochen wechseln.