Strohpellets oder Stroh – was rechnet sich wirklich?

    Wer nur den Preis je Ballen mit dem Preis je Sack vergleicht, rechnet die wichtigste Hälfte nicht mit. Vier Faktoren entscheiden über die tatsächlichen Kosten – und drei davon tauchen auf keiner Rechnung auf.

    Faktor 1: Wie viel Flüssigkeit bindet das Material?

    Ein Kilogramm PellSoft + bindet bis zu 4 Liter Wasser – das Zwölffache von Stroh. GranuPollo + bindet bis zu 5 Liter je Kilogramm, laut Datenblatt vierzehnmal mehr als Stroh. CowBed + bindet 4 Liter je Kilogramm bei fünfmal schnellerer Aufnahme als einfache Pellets.

    Entscheidend ist nicht nur die Aufnahme, sondern die Verdunstung. 400 Quadratmeter Verdunstungsfläche je Kilogramm bedeuten, dass die Einstreu Feuchtigkeit wieder abgibt und nachtrocknet. Das ist der Unterschied zwischen einer Matratze, die Monate hält, und Stroh, das nach wenigen Tagen nass ist.

    Ein weiterer Punkt: Weizenstroh hat eine wasserabweisende Wachsschicht. Deshalb nimmt es Feuchtigkeit langsamer und unvollständiger auf. Rapsstroh hat diese Schicht nicht – das ist der Grund, warum PellRaps bis zu 400 Prozent des Eigengewichts bindet.

    Faktor 2: Wie viel Mist entsteht?

    Hier liegt der Posten, den fast niemand einrechnet – obwohl er in vielen Betrieben teurer ist als die Einstreu selbst.

    ProduktErsatzverhältnis zu StrohReduzierung Mistvolumen
    GranuHorse +1 Tonne ersetzt 11 Tonnen Strohbis zu 80 Prozent
    GranuPollo +1 Tonne ersetzt 11 Tonnen Stroh
    CowBed +1 Tonne ersetzt 10 Tonnen Strohbis zu 60 Prozent

    Weniger Mistvolumen heißt: weniger Lagerfläche, weniger Fahrten beim Ausbringen, weniger Arbeitszeit. Wer Mist entsorgen lässt, sieht den Unterschied direkt auf der Rechnung.

    Beim Rind kommt ein weiterer Effekt dazu: CowBed + erleichtert laut Datenblatt den Güllefluss – weniger Blockaden in Kanälen und Pumpe.

    Faktor 3: Wie viel Arbeitszeit steckt drin?

    Bei Stroh wird täglich durchgemistet. Bei einer Pelletmatratze werden in den ersten 10 Tagen nur die Pferdeäpfel oberflächlich entfernt, danach punktuell nasse Stellen ausgestochen. Ein komplettes Ausmisten steht erst nach etwa 6 Monaten an.

    Rechnen Sie Ihre eigene Arbeitszeit mit dem Stundensatz, den Sie einer Aushilfe zahlen würden. Dann sehen Sie, welcher Posten hier tatsächlich anfällt.

    Im Geflügelstall gilt dasselbe in anderer Form: Mit GranuPollo + ist in den ersten 10 Wochen keine Nachstreu nötig, von April bis Oktober kommen viele Betriebe ganz ohne aus.

    Faktor 4: Was kostet schlechtes Stallklima?

    Dieser Faktor taucht auf keiner Rechnung auf und ist trotzdem der teuerste.

    Herkömmliches Weizenstroh bindet Feuchtigkeit und Ammoniak deutlich schwächer als Strohgranulat mit Additivtechnik. Unsere Granulate haben eine Verdunstungsfläche von 400 Quadratmetern je Kilogramm, GranuPollo + bindet laut Datenblatt dreimal so viel Ammoniak und Geruch wie andere Granulate.

    Ammoniak belastet die Atemwege. Bei Pferden zeigt sich das in Husten und Leistungsabfall, im Geflügelstall in Fußballenveränderungen, die bei der Abrechnung Geld kosten. Beim Milchvieh bedeuten feuchte Liegeflächen Keimdruck am Euter und damit Zellzahl und Behandlungskosten.

    Ein Argument, das nur beim Stroh gilt

    Stroh ist Futtermittel. Wer es einstreut, verwendet ein Produkt, das auch als Futter dienen könnte. Miscanthus ist kein Futterstroh und steht damit laut Datenblatt nicht in Konkurrenz zur Fütterung – für manche Betriebe ein Argument, für andere nicht.

    Dazu kommt: Stroh wird von Pferden gefressen. Pellmis und PellRaps werden wegen ihrer natürlichen Bitterstoffe nicht gefressen, GranuHorse + hat laut Datenblatt einen geringen Fressanreiz.

    So rechnen Sie richtig

    Nehmen Sie nicht den Preis je Ballen oder Sack, sondern die Kosten je Box und Jahr – und rechnen Sie diese vier Posten zusammen:

    1. Materialkosten für Ersteinstreu und Nachstreu über zwölf Monate
    2. Kosten für Lagerung und Entsorgung des Mists
    3. Ihre Arbeitszeit fürs Misten, mit einem realistischen Stundensatz
    4. Tiergesundheit – schwer zu beziffern, aber jeder Tierarztbesuch hat eine Rechnung

    Wenn Sie uns Ihre Boxenzahl, Ihr aktuelles Einstreumaterial und Ihren Verbrauch nennen, rechnen wir Ihnen den Vergleich für Ihren Betrieb durch.

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